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Vitamine (1)

Auch wenn inzwischen die meisten Menschen einiges über die Vitamine wissen, gibt es doch auch hier einige Irrtümer, so dass ich eine „Vitaminreihe“ beginnen möchte. Es handelt sich um lebensnotwendige (Leben=Vita), stickstoffhaltige (amin) Nahrungsbestandteile, deren Nichtzufuhr Mangelerscheinungen auslösen. Die Möglichkeit zur körpereigenen Synthese ist den Säugern durch Genmutation im Verlaufe der Evolution verloren gegangen. 1911 isolierte Casimir Funk aus Reiskleie eine gegen Beriberi (Thiaminmangelerkrankung) wirksame stickstoffhaltige Substanz, die er dann Vitamin (später B1) nannte. Die später gefundenen Vitamine haben keine Aminogruppe. Die meisten Vitamine müssen nur in Spuren zugeführt werden. Einige Krankheiten können die Verwertung der Vitamine im Körper herabsetzen oder sogar verhindern, z.B. Störungen der Darmflora. Wir unterscheiden (von der Chemie her betrachtet) in wasser- und fettlösliche Vitamine; nur die letzteren können überdosiert werden, sie werden meist in der Leber gespeichert. Menschen und Tiere benötigen nicht in jedem Fall dieselben Vitamine.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (2)

Ich setze nun die Vitaminreihe fort mit dem Vitamin A1, Retinol. Es handelt sich um ein fettlösliches, essentielles Vitamin und ist chemisch gesehen ein Diterpen, ein primärer Alkohol. Zur Stoffgruppe Vitamin A gehören weitere ähnliche Moleküle. Schon vor ca. 3500 Jahren verwendeten die Chinesen Leber und Honig zur Heilung von Nachtblindheit; entdeckt wurde Retinol 1913 von Elmer McCollum und Davis.

Vitamin A kommt in tierischen Organismen in hoher Konzentration in Heilbuttleberöl und anderen Fischleberölen, sowie in Milch, Butter, Eigelb und als Vorstufe Beta-Carotin (Provitamin) in Pflanzen wie Karotten, Spinat, Broccoli und Grünkohl vor. Carotine werden in Darmschleimhaut und Leber zu Vitamin A umgewandelt. Beta-Carotin dient u. a. als Lebensmittelfarbe, es wird aber auch der Flamingo-Nahrung im Zoo zugesetzt, da die Vögel dort nicht so viele Schalentiere mit dem natürlichen Stoff bekommen können. Ohne Beta-Carotin hätten sie nicht ihre hübsche Farbe. Auch die blaue Farbe in den Füßen des Blaufußtölpels setzt sich u.a. aus Carotinen zusammen und dient zur Webung um das Weibchen.

Vitamin A ist für viele Körperfunktionen lebenswichtig, v.a. für das Sehvermögen, aber auch für das Wachstum von Haut und Schleimhaut, für die Blutkörperchen, und spielt ebenfalls bei der Heilung von Knochenbrüchen eine Rolle. Es kann auch die Widerstandsfähigkeit gegenüber Infektionen erhöhen. Der Tagesbedarf eines Menschen ist abhängig vom Alter, Geschlecht und den Lebensumständen, Erwachsene benötigen ca. 1 mg.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

Blaufußtölpel
Blaufußtölpel
(Sula nebouxii)
Blaufußtölpel
Kubaflamingos
(Phoenicopterus ruber ruber)
 
Vitamine (3)

Nun geht es in der Vitaminreihe weiter mit den B-Vitaminen. Zu dieser Gruppe gehören: Vitamin B1 = Thiamin, Vitamin B2 = Riboflavin, Vit. B6 = Pyridoxin, Vit. B12 = Cyanocobalamin, ferner werden Nicotin- und Folsäure dazugerechnet. Die wirksame Form von Vitamin B1 (das als erstes entdeckte Vitamin, auch Antiberiberi-Vitamin genannt) ist das Thiaminpyrophosphat, welches als Coenzym wirkt. Mangelerscheinungen zeigen sich v.a. an Nerven- und Herzmuskelzellen. Medizinische Indikationen zur Behandlung mit Vit. B1 – außer Hypovitaminosen – können Neurititiden und Myalgien sein. Vit. B1 ist wasserlöslich und in pflanzlichem und tierischem Material weit verbreitet, besonders reichlich in Weizenkeimen und der Hefe, im Silberhäutchen des Reiskorns, in Milch, grünem Gemüse und Nüssen. Man nimmt an, dass am Tag mindestens 1–2 mg an Vit. B1 (Erwachsene) zugeführt werden müssen, die Menge ist stark abhängig vom Stoffwechsel des einzelnen Menschen.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (4)

Bei den weiter zu behandelnden B-Vitaminen gibt es einen sog. Vitamin-B2-Komplex, zu dem die wasserlöslichen Vitamine Folsäure, Nicotinsäure/Nicotinsäureamid, Pantothensäure und Riboflavin gezählt werden. Allgemein wird heute ausschließlich Riboflavin als Vitamin B2 bezeichnet. Riboflavin (oder Lactoflavin) gehört chemisch zu der Gruppe der Flavine und ist gelb. Es wird auch als Lebensmittelfarbe (E101) eingesetzt. Es kommt in jeder Zelle des Pflanzen- und Tierreiches vor und spielt eine zentrale Rolle im Stoffwechsel. Der Bedarf für den Menschen ist 1,2 bis 2 mg/Tag. Besonders reich an Lactoflavin sind Leber, Hefe, Milch und Eier. Mangelerscheinungen sind Entzündungen der Haut, Wachstums- und Blutbildungsstörungen.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (5)

Heute möchte ich die Reihe der B-Vitamine fortsetzen, und zwar mit dem Vitamin B6, Pyridoxin, das ist auch ein wasserlösliches Vitamin. Es wurde 1934 von Paul György entdeckt. Das Vitamin wirkt im Körper bei über 100 Reaktionen als Coenzym. Je mehr Eiweiß man zu sich nimmt, desto höher ist der Bedarf; er schwankt zwischen 1 und 2 mg/Tag. Da Pyridoxin in fast allen Lebensmitteln vorkommt – v.a. in Hefe, Fisch, Fleisch und Gemüse – sind Mangelerscheinungen selten. Wenn, dann treten sie meist zusammen mit dem Mangel an anderen Vitaminen auf.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (6)

Weiter in der Reihe der B-Vitamine geht es mit dem Vitamin B12, Cyanocobalamin.  Vitamin B12 ist ein essentielles Vitamin, kann also im Körper nicht synthetisiert werden. Es kommt v.a. in der Leber vor (es wurde 1948 aus der Leber isoliert), aber auch in vielen anderen Organen von Mensch und Tier. In Pflanzen wurde es noch nicht gefunden.  Das Vitamin wirkt im Körper bei diversen Stoffwechselreaktionen als Coenzym mit und ist sehr wichtig für die Blutbildung. Bei einem Mangel kommt es zu perniziöser Anämie (= bösartige Blutarmut), diese wurde erstmals in den 1920er-Jahren bei einem Hund mit der Gabe von roher Leber geheilt! Der Mensch benötigt nur Spuren, ca. 3 µg/d. In der Schwangerschaft wird in etwa die doppelte Menge benötigt. Als Kur angewendet (z. B. mit Vitasprint) kann dieses Vitamin fast „Wunder“ bewirken, auch wenn kein richtiger Mangel vorliegt, da unsere Ernährungsweise oft zu wünschen übrig läßt – v.a. im Alter!

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (7)

In der Vitaminreihe möchte ich heute mit der Folsäure (Acidum folicum) fortfahren, sie wurde 1941 entdeckt.  Als essentielles Vitamin muß die Folsäure mit der Nahrung zugeführt werden. Die Folsäure kommt in außerordentlich kleinen Mengen in jeder lebenden Zelle vor, auch als sog. Konjugat in Milch, Käse und grünem Blattgemüse. Sie wird ferner von Mikroorganismen im Darm produziert. Die physiologisch wirksame Form ist die Tetrahydrofolsäure, die als Coenzym wirksam ist.  Mangelsymptome sind bei Menschen und allen höheren Tieren Blutbildungsstörungen.  Mangel an Folsäure führt in Europa zur Geburt von jährlich Tausenden von Kindern, die an Neuralohrerkrankungen und Spina bifida (Spaltwirbel) leiden. Die empfohlene Tagesdosis beträgt 200 µg, Schwangere, Stillende, Alkoholiker und ältere Menschen benötigen mehr, aber nicht mehr als 1000 µg am Tag. Für ältere Personen (ab 50?) ist die Kombination von Folsäure, Vit. B6 und Vit. B12 (z. B. Fol plus ®) sehr zu empfehlen. 

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (8)

Heute geht es um das Biotin (auch Vit. H oder Vit. B7 genannt). Es ist ein wasserlösliches Vitamin aus dem B-Komplex und spielt eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und ist im Zellkern wichtig für die Regulation der Genfunktion. Biotin kommt in vielen Nahrungsmitteln (allerdings in sehr kleinen Mengen) vor, hauptsächlich in Eidotter, Milch, Leber, Niere und Hefe. Im Tierversuch verursacht ein Biotinmangel Hauterkrankungen. Symptome beim Menschen können sein: Hautstörungen, Depressionen, Haarausfall, Blutarmut und vieles mehr. Es werden als Tagesbedarf für den Erwachsenen 0,3 bis 0,6 mg geschätzt, es gibt leider keine ordentlichen Studien. Als Tabletten hauptsächlich Dosen von 5 oder 10 mg angeboten, die in vielen mir bekannten Fällen bei Haut- oder Nagelproblemen erfolgreich sind, v.a. in Verbindung mit der Einnahme von Calcium.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (9)

Weiter bzw. zurück in der B-Vitamin-Reihe geht es mit Pantothenol (auch Vit. B5 genannt). Auch dieses Vitamin ist wasserlöslich, chemisch zählt es zu den Polyolen. Dexpanthenol wird im Körper zu Pantothensäure umgewandelt, die ist Bestandteil des Coenzym A und damit an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Dieser Wirkstoff wird schon seit langem für die medizinische Hautpflege angewendet und leistet gute Hilfe bei der Wundheilung, z. B. in der Bepanthen Salbe. In einer Wasser-Öl-Emulsion wird er gut von der Haut aufgenommen und erhöht das Feuchthaltevermögen der Haut und verbessert deren Elastizität. Der tägliche Bedarf für den Menschen ist nicht genau bekannt, ca. 5 bis 10 mg. Pantothensäure kommt in Hefe, Leber, (u. a. Innereien), Reiskleie und Algen vor. Sie ist in guten Multivitaminkombinationen (z.B. Centrum oder Vitamin B-Komlex-ratiopharm) enthalten.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (10)

Auch wenn schon viel über das Vitamin C, die Ascorbinsäure, geschrieben worden ist, so möchte ich dieses Vitamin ebenfalls in diese Reihe aufnehmen. Vitamin C gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen, das heißt, dass bei höherer Zufuhr von außen die überschüssige Menge gleich mit dem Urin wieder ausgeschieden wird. Die Ascorbinsäure ist sehr empfindlich gegen Oxidationsmittel, selbst besitzt sie ein hohes Reduktionsvermögen. Deshalb wird sie auch z. B. Eisenpräparaten zugesetzt, um Eisen II zu erhalten, welches besser als Eisen III vom Körper aufgenommen wird. Vitamin C ist weit verbreitet, aber in den verschiedensten Früchten und Gemüsen (aber auch tierischen Organen) sehr unterschiedlich hoch dosiert. Besonders hoch ist der Gehalt in der Acerolakirsche. Für Präparate in der Pharmazie und für den Zusatz in Lebensmitteln wird Vit. C heute voll synthetisch aus D-Glucose hergestellt. Viele Tiere, aber nicht die Affen z. B. und auch nicht wir Menschen, können Vitamin C im Körper selbst produzieren. Wir sind auf die Zufuhr von außen angewiesen, was in diesem Fall und heutzutage kein Problem darstellt. Früher kam die Mangelerkrankung Skorbut noch häufig vor. Der tägliche Bedarf für den erwachsenen Menschen beträgt ca. 70–100 mg. Es wird dem Vitamin eine große Wirkung bei der Immunabwehr zugeschrieben, aber es gibt bis heute keine beweiskräftigen wissenschaftlichen Studien dazu. Wer das Vitamin zu diesem Zweck aber doch höher dosiert einnehmen möchte, sollte zu einem Retard-Präparat greifen oder aber mehrmals täglich eine Messerspitze des reinen Pulvers einnehmen. Am besten ist es, möglichst viel Obst und Gemüse zu essen – auch wegen der Begleitstoffe – und daran zu denken, dass fast alle Vitamine keine hohe Temperatur überleben – heiße Zitrone tut gut, aber das Vitamin C wird durch kochendes Wasser zerstört!

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (11)

Heute soll es um das Vitamin D3 gehen (Colecalciferol), ein Vitamin, das erst in den letzten Jahren in der Apotheke zu größerem Einsatz gekommen ist (bei der Osteoporose-Behandlung). Es handelt sich um ein so genanntes fettlösliches Vitamin, das in kleinen Mengen mit Hilfe von UV-Strahlung auch aus der Haut selbst produziert werden kann, aber fast nie in ausreichender Menge. Vitamin D3 spielt eine wesentliche Rolle bei der Regulierung des Calcium-Spiegels und beim Knochenaufbau, ein Mangel führt mittelfristig zu Rachitis bzw. Osteomalzie. Es hat aber auch noch andere wichtige Funktionen, die erst seit den 1990er Jahren gründlicher erforscht wurden, nämlich bei der Immunabwehr. Außer den bekannten Mangelerkrankungen scheint bei einer Unterversorgung ein erhöhtes Risiko von MS, Morbus Crohn, Diabetes mellitus II, Bluthochdruck und anderen Erkrankungen (wie auch Demenz) zu bestehen. In unserer Nahrung ist das Vitamin reichlich in (See-)Fischen enthalten. Für Kinder und Erwachsene (ab 35) ist eigentlich immer die Einnahme von Tabletten nötig (bei Osteoporose natürlich in höheren Dosen und immer zusammen mit Calcium). Für Gesunde beträgt die tägliche Dosis 500 bis 1000 IE (Internationale Einheiten). Wie bei anderen Vitaminen ist genau auf die Dosis pro Tablette zu achten – Drogerien etc. verkaufen oft „Mogelpackungen“.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (12)

Es gab eine Zeit – vor ca. 10 Jahren – als dem Vitamin E sehr große Bedeutung, hochdosiert fast Wunderwirkung, zugesprochen wurde. Das hat sich heute, wie es öfter bei Wundermitteln der Fall ist, die es in der Medizin bzw. Pharmazie leider nicht gibt, wieder relativiert. Vitamin E ist ein Sammelbegriff für Tocopherole, diese Substanzen sind fettlöslich und haben meist einen antioxidativen Charakter. Vit. E ist Bestandteil aller Membranen in tierischen Zellen, wird aber nur von Pflanzen und Cyanobakterien gebildet. Am besten erforscht ist das α-Tocopherol, welches auch für Arzneimittel verwendet wird. Vitamin E wurde als „Fruchtbarkeits-Vitamin“ entdeckt. Zwei amerikanische Forscher fanden einen fettlöslichen Faktor, der für die Reproduktion von Ratten notwendig war. Zunächst wurde er aus Weizenkeimöl, Hafer und Mais isoliert, 1956 gelang dann die chemische Synthese. Die Funktion in unserem Körper beruht auf der Eigenschaft des Vitamins, unsere Membrane vor Oxidation, also Zerstörung, zu schützen, es ist ein sog. Radikalfänger. Außerdem hat Vit. E Funktionen in der Steuerung der Keimdrüsen. Der Tagesbedarf eines gesunden Erwachsenen liegt bei ca. 15 IE (Internationale Einheiten), wie bei jedem fettlöslichen Vitamin kann es zu Überdosierungen kommen, die liegen bei einem Vielfachen des Tagesbedarfs. Früher wurden Präparate mit bis zu 1000 IE pro Kapsel verkauft. Damit sollten Symptome chronischer Krankheiten, v. a. im rheumatischen Bereich, aber auch bei Diabetes, verbessert werden; es sollte auch als Krebsprophylaxe wirken etc. Es gab außer den Studien, die von wundersamen Wirkungen berichteten, später auch gegenteilige Studien, so dass der „Boom“ auf das Vitamin E zum Glück vorbei ist. Wie bei allen Vitaminen sollte man sich an die empfohlene Tagesdosis halten – Überschreitungen bringen nur selten etwas.

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
Vitamine (13)

Heute ist das eher unbekannte Vitamin K, ein fettlösliches Vitamin, an der Reihe. Es gibt eine Vitamin-K-Gruppe, auch Koagulationsvitamine genannt, chemisch gehören sie zu den Phyllochinonen; zwei von ihnen kommen natürlich vor. Das Vitamin K wirkt physiologisch bei der Biosynthese eines Enzyms in der Leber mit, welches die Bildung von Prothrombin katalysiert. Vit. K-Mangel führt zu einer verringerten Bildung von Prothrombin und infolgedessen zu Blutungen und/oder Blutgerinnungsstörungen. Von großer Bedeutung ist das Zusammenspiel dieses Vitamins mit Arzneimitteln wie z. B. Falithrom bei der Thrombose- und Infarktprophylaxe. Der tägliche Bedarf für Frauen liegt bei ca. 65 μg und Männer benötigen ca. 80 μg. Früher ging man davon aus, daß die eigene Produktion durch Darmbakterien ausreicht. Heute wird angenommen, dass unsere Nahrungsmittel den Bedarf normalerweise abdecken. Allerdings gibt es einen erhöhten Bedarf bei bestimmten Krankheiten wie Osteoporose. Phyllochinone sind in Zwiebeln, grünem Gemüse (besonders in Mangold), aber auch in der Milch und in weiteren tierischen Produkten enthalten.
Vitamin K darf nicht ohne Absprache mit dem Arzt eingesetzt werden!

Brigitte Westphal, Fachapothekerin für Offizin-Pharmazie

 
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